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    Therapieformen

Orthopädische Medizin nach Cyriax
Die orthopädische Medizin ist das Pendant zur chirurgischen Orthopädie, sie unterscheidet sich wie z.B. die Neurologie von der Neurochirurgie. Dr. James Cyriax, ein englischer Arzt der Anfang des letzten Jahrhunderts
praktizierte, gilt als Begründer der Orthopädischen Medizin.Cyriax analysierte Patientengeschichten und stellte schnell fest, dass es immer wiederkehrende Beschwerdenmuster gab. Daraus entwickelte er auf Grundlage der funktionellen Anatomie eine funktionelle Untersuchung des Bewegungsapparats, welche das Auffinden der schmerzhaften Struktur zum Ziel hatte. Und somit eine genaue Diangose ermöglichte. Eine exakte Diagnose ist unerlässlich für die Zielsetzung der Therapie und die Prognose der Beschwerden. In den 1970er Jahren gründete Cyriax zusammen mit dem niederländischen Physiotherapeuten Dos Winkel die International Academy of Orthopedic Medicine (IAOM). Diese Akademie bildet Ärzte und Physiotherapeuten nach den Prinzipien von James Cyriax aus. Die genaue Erhebung der Anamnese (Krankengeschichte), die Bewegungsprüfung (z.B. Gelenktests) und das Finden der schmerzauslösenden Struktur gelten als Basis-Kriterien von James Cyriax.


Manuelle Therapie
Manuelle Therapie, wörtlich "Behandlung mit den Händen" ist in der Medizin die Bezeichnung für die manuelle Behandlung der Gelenke.
Dabei werden spezielle manuelle Techniken angewendet, die die individuellen Gegebenheiten der Gelenke berücksichtigen.
Entwickelt wurden diese gelenkspezifischen Techniken von Freddy Kaltenborn, und später nach wissenschaftlichen Studien durch Omer Matthijs und Geraldine van Paridon-Edauw modernisiert.
Die Manuelle Therapie ist vor allem geeignet zur Behandlung von Bewegungseinschränkungen und Funktionsstörung an Gelenken, z.B. nach Operationen, bzw. (Sport-) Verletzungen. Weitere Einsatzbereiche sind Verschleißerscheinungen und Erkrankungen gelenkumgebender Strukturen. Ein großes Anwendungsgebiet sind Wirbelsäulenbeschwerden. Hier können sowohl Wirbelgelenke als auch Bandscheiben und Nervenstrukturen sanft mobilisiert werden.

Sling Training
Beim Slingtraining werden Übungen mit dem eigenen Körpergewicht an hängenden Seilen durchgeführt.
Durch die Instabilität der Seile wird das oft vernachlässigte stabilisierende Muskelsystem des Körpers trainiert und das koordinative Zusammenspiel der Muskeln verbessert.


Myofasziale Triggerpunkttherapie
Myofasziale Triggerpunkttherapie bezeichnet eine von der amerikanischen Ärztin Janet G. Travell (1901 - 1997) u.a. entwickelte Methode. Dabei werden schmerzhafte Kontraktionszonen in chronisch verkürzten Muskeln und ihren bindegewebigen Anteilen (sog. myofasziale Triggerpunkte) aufgesucht und manuell aufgelöst.
Die myofasziale Triggerpunkttherapie ist primär eine "erste Hilfe" gegen akute Schmerzzustände des Bewegungssystems. Meist bestehen myofasziale Triggerpunkte in latenter Form schon lange Zeit vorher. Deshalb ist es für einen dauerhaften Therapierfolg wichtig die Triggerpunkt-verursachende Störung zu finden und beheben.

   
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